Palliative Begleitung/
Sterbebegleitung

Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke...

Wenn ein Tier unheilbar lebensverkürzend erkrankt ist, gibt es kein Therapieziel mehr. Dies muss aber kein Grund sein, die sofortige Euthanasie in Betracht zu ziehen. Solange die betroffene Katze noch am Familienleben teilnimmt, akzeptabel  schmerz-/ beschwerdereduziert gesetzt werden kann und Nahrung/Flüssigkeit aufnimmt, sollte sie von ihrer Familie in den letzten Tagen/Wochen in Stille liebevoll begleitet werden. Einige Arzneien können dem Tier in dieser Zeit Erleichterung verschaffen.

Der Prozess des Abschiednehmens ist nicht nur für den Halter wichtig, sondern auch für die Katze.
Ein Tier weiß sehr genau, wann seine Zeit gekommen ist und wird sich entsprechend verhalten. Dann sollte der Mensch nicht festhalten, sondern bereit sein, seine Katze mit Hilfe eines Tierarztes gehen zu lassen.

Hinweis: Eine Sterbegleitung bedeutet für mich nicht, auf die Einschläferung  durch einen Tierarzt zu verzichten. Aus meiner persönlichen Sicht gibt es zu viele leidvolle Symtome innerhalb der jeweiligen todbringenden Erkrankungen, die man seinem Tier am Schluss ersparen sollte.

2008 habe ich eine Ausbildung als ehrenamtliche Sterbebegleiterin an einem Düsseldorfer Hospiz absolviert und 2019 als ehrenamtliche Seelsorgerin in der ev. Kirche. Von Anfang an war ich in der Trauerarbeit tätig und bin dieser bis heute treu geblieben.. 
Daher begleite ich meine Patienten und ihre Halter auch in der schweren Zeit des Abschiednehmens.